Kindergruppe in Kempen
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NABU Ortsverbände Kempen und Willich bei den
„Tagen des offenen Hoftores“
auf
Gut Heimendahl/Haus Bockdorf, Krefelder Weg, 47906 Kempen
am 19. und 20. Mai 2012
von 10 bis 18 Uhr

Der NABU Naturschutzbund beteiligt sich an den Tagen des offenen Hoftores mit Informationen über Hummeln, Wespen und Hornissen und den nicht stechenden, als Singles lebenden Wildbienen und – wespen.
Kinder können selbst Nisthilfen für die harmlosen und für die Natur wichtigen Insekten bauen und das Ergebnis mit nach Hause nehmen.
Aber auch fertige Insektenhotels können erworben werden.
Der NABU informiert weiterhin umfassend zu Natur- und Umweltschutz von Ameisen über Atom, Traditionsfeuer bis zu Zaunkönigen.
Als Highlight wird der NABU-Apfelsaft von Streuobstwiesen vom linken Niederrhein, im Probeausschank und zum Verkauf angeboten.
Der Apfelsaft wurde von „Öko-Test“ mit „Sehr gut“ ausgezeichnet.
NABU – Gruppen Kempen und Willich im NABU-Bezirksverband Krefeld/ Kreis Viersen
Neu festgestellte Amphibienwanderung an der Schaephuysener Str. in Kempen-Tönisberg im Bereich des dortigen Regenrückhaltebeckens.
NABU-Kempen installiert 2. Amphibienzaun
Mit einem Bericht von zahlreichen überfahrenen Amphibien im Bereich des Regenrückhaltebeckens an der Schaephuysener Straße (Gras- und Wasserfrösche, Kröten und Molche) wendeten sich Tanja Himmelmann und deren Lebensgefährte Jörg Dienemann im Jahr 2011 an Kempens NABU Ortsleiter Hans Palm.
Mit persönlichem Einsatz trugen die beiden zuvor schon viele Amphibien von einer Straßenseite auf die andere. Dennoch war dies nur eine symbolische Aktion, da es kaum möglich war alle Tiere über die Straße zu tragen und sie vor den Autos in Sicherheit zu bringen.
Hans Palm verständigte sofort den Umweltreferenten der Stadt Kempen, Heinz Puster.
Obwohl die Schaephuysener Straße eine Landesstraße ist und hier eigentlich laut Gesetz das Landesstraßenbauamt für den Amphibienschutz zuständig ist, handelte Puster unbürokratisch und holte sich die Genehmigung zum Bau eines Amphibienzaunes, der dann durch den Bauhof der Stadt Kempen ausgeführt wurde.
Leider reichten die Mittel nur für einen Zaun, den man in diesem Jahr auf der Hinwanderseite errichtete.
Die Folge:
Die nach dem Ablaichen
zurückwandernden Amphibien werden dann doch wieder überfahren.
Außerdem behindert der Hinwanderzaun die Amphibien, die die Straßenquerung bei der Rückwanderung überlebten.
Ein nicht haltbarer Zustand für die drei Naturschützer.
Hans Palm setze sich sofort mit dem Kreis Viersen und der NABU Pflegegruppe in Verbindung.
Sowohl die Artenschutzbeauftragte des Kreises Viersen, Monika Deventer, als auch Klaus-Peter Michler, Leiter des NABU-Pflegetrupps sagten Zaunmaterial zu.
Am Dienstag, 28. März 2012, um 8.15 Uhr war die NABU-Arbeitsgruppe mit 7 Leuten zur Stelle.
In nur 45 Minuten wurde der etwa 200 Meter lange Zaun errichtet.
Nun können Tanja Himmelmann und Jörg Dienemann gemeinsam mit ihrem Hund Kim die Amphibien sicher über die Straße bringen. Der Hund machte bereits während der Einsätze vor Errichtung des Rückwanderzaunes durch anstubsen mit der Pfote auf die im hohen Gras nicht sichtbaren Amphibien aufmerksam.
Bis zum 27.3.12 brachten die drei bereits über 400 Amphibien auf die andere Straßenseite.
2013 werden auf jeden Fall auf jeder Straßenseite Zäune installiert, um dann die Hin- und Rückwanderung der Amphibien kontrolliert, und für die Tiere sicher zu gestalten.
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