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Kempen 25.5.2015

Das Neue NABU - Team beim Hoffest auf Gut Heimendahl

Für die Aktiven war die Beteiligung am Hoffest auf Gut Heimendahl  eine erfolgreiche, wenn auch anstrengende Aktion, die uns Mut zum Weitermachen macht. .Zwar war am Samstag der Besucherzuspruch  wegen des leichten Regens etwas geringer als erwartet. Till Krupp, Peter Kunz,  Michael Vietoris  und Jörg Wiedeking von Essen  waren dennoch mit den Fragen der interessierten Festgäste sehr  zufrieden.
Zwei Stereomikroskope, unter denen besonders der junge Besucher  „riesige Käfer“  genauestens betrachten konnte, fanden regen Zuspruch.  Der Vergleich von Honigbiene und Hornisse und  die hervorragenden Fotos vom „Kleinen Nachtpfauenauge“ als auch  die Präsentation ihrer gefräßigen schwarz-orangen Räupchen in einem Insektenzuchtbehälter  lockten zahlreiche Neugierige an. Viele Fragen zu den einzellebenden Wildbienen, die ein Wildbienenhotel  XXL   auslöste,  mussten beantwortet werden. Allen Interessierten konnte die beruhigende Antwort gegeben werden, dass diese weder beißen noch stechen können und dass auch  Libellen für den Menschen völlig ungefährlich sind. Wenn es zu speziell wurde, konnte auf den Experten Harry Abraham vom NABU Willich am Nachbarstand verwiesen werden, der immer Rat wusste.
Am Sonntag kamen Günther Bosch und Georg Lüdecke trotz oder gerade wegen der super Vorarbeit von Jörg ins Schwitzen: Der Nistkastenselbstbau war hoch begehrt, so dass am frühen Nachmittag alle Hölzer verschraubt und Dächer gedeckt waren. Peter Jeske musste die Rolle unseres neuen Schmetterling Fachmannes Peter Kunz übernehmen und konnte  dabei gleichzeitig auf die NABU „Schmetterlingsaktion“ verweisen  und die letzten Starterkits mit Schmetterlingsfutterpflanzen, Pflanzensteckbriefe  sowie Minibestimmungshilfen „Schmetterlinge“  an die  Betreuerinnen von Kitas verteilen. Letztere rechnen damit, dass der NABU sie weiter bei dieser Aktion unterstützt und hilft. Das Spektrum der Fragen war sehr umfangreich und reichte vom Mangel an Nahrung für Insekten und deren extremen Rückgang, von der cleveren  Beutejagd der Rabenvögel auf Singvögel, der Massentierhaltung, dem fatalen Einsatz von Neonikotinoiden, dem Anbringen von Nisthilfen bis zur Fortpflanzungsbiologie bei Gras- und Teichfröschen etc.

Die fachliche und praktische Mitarbeit der neuen Mitarbeiter hat wesentliche Impulse für die positive Ausstrahlung und den Erfolg unserer Teilnahme an den Hoftagen erbracht und  alle Aktiven angeregt,  ihre Arbeit für den Naturschutz mit Energie fortzusetzen. Eine konkrete und unverzügliche Umsetzung erfolgt nach Pfingsten, wenn die Details zum Projekt „Ligusterhecken“  veröffentlicht werden.